Im Jahre 2003 reisten vier junge Frauen in die Mongolei und waren begeistert ob der Schönheit des Landes, aber auch sehr berührt ob der Armut der Menschen in den Jurtenvierteln. Aus diesem Grund gründeten sie Bayasgalant, Kinderhilfe Mongolei. Aus anfänglich einer Suppenküche für Kinder ist über die Jahre die Tagesstätte, ein Kindergarten und eine Vielzahl von Hilfsangeboten gewachsen. Ab September 2025 konnten wir unseren Kindergarten schliessen, weil der Staat endlich Verantwortung für die Kinder im Jurtenviertel übernommen und eigene Kindergärten eröffnet hat.
Heute betreut Bayasgalant täglich rund 100 Kinder mit Hilfe von 18 Festangestellten.
Die Kinder erhalten drei Mahlzeiten am Tag. Zudem kümmert sich ein Team von Lehrern, Psychologen und Sozialarbeitern um Nachhilfe und Unterstützung bei den Hausaufgaben, aber auch um die medizinische und psychologische Betreuung der Kinder und ihrer Familien. Nach dem Schulabschluss ermöglichen wir jedem Kind eine Ausbildung oder ein Studium.
Die Familienarbeit nimmt seit 2025 einen grösseren Fokus unserer Arbeit ein. So bieten wir wöchentliche Präventionskurse (zu Themen wie Kinderpsychologie, gewaltfreie Erziehung, Suchtgefahren) sowie eine offene Sozialsprechstunde an. Unsere Sozialarbeiterinnen besuchen zudem jede der aktuell 70 Familien regelmässig.
Klicken Sie auf die Bilder und erfahren Sie mehr über unsere Arbeit.
📖 JAHRESBERICHT 2024/2025
Werfen Sie mit uns einen Blick zurück auf unsere Aktivitäten von Juli 2024 bis Juni 2025. Erhalten Sie spannende Einblicke in unsere Arbeit und lesen Sie über die berührenden Geschichten unserer Jugendlichen.
Mitgründerin und heutige Präsidentin Christine Jäggi wurde bei ihrer jährlichen Reise in die Mongolei durch ein Team des SRF Reporter begleitet. Der Film gibt einen guten Überblick über unsere Arbeit und die Freude der Kinder auf unserer Tagesstätte und im Kindergarten.
2003 reisten vier Frauen in die Mongolei und gründeten eine Suppenküche für Straßenkinder in der kältesten Hauptstadt der Welt. Ohne Erfahrung, aber mit Hingabe, starteten sie das Projekt. Zwei Jahrzehnten später blicken sie im Dokumentarfilm auf den Aufbau von Bayasgalant, Kinderhilfe Mongolei, zurück – eine Geschichte von Mut und Veränderung trotz aller Zweifel.